Der erste Zitherlehrer des 10-jährigen Winfried Stettinius war sein leider viel zu früh verstorbener Vater. Ab 1952 (der Vater war bereits schwerkrank) lernte er als Autodidakt weiter. Da seine drei Geschwister ebenfalls alle ein Zupfinstrument erlernten, gab es ein sehr musikalisches Zuhause.


Grab Anton Günthers in Gottesgab 2011

Dem Winfried Stettinius hat es vor allem die Erzgebirgische Zithermusik angetan, die Musik aus seiner „Haamit“.

Nach schwerer Herz- und Augenerkrankung ist er jetzt fast völlig erblindet. Mit sehr viel Mühe und großem Fleiß erlernt er neue Zitherstücke und bringt sie bis zur Vortragsreife.

Er spielt seine Musik auf einer Zither der Meister-, ja Extraklasse! Es ist ein Instrument der Zitherbau-Meister-Werkstätte Ulrike Meinel, Markneukirchen. Seine 2. Konzertzither wurde 1906 in der Werkstatt von Moritz August Meinel hergestellt. Danke Ulrike

Winfried Stettinius ist Mitglied des Deutschen Zithermusik-Bundes, Landesverband Sachsen.

Meine Harfenzither aus www.zitherbau.de

Neben seinen Fernsehauftritten  im MDR / BR / Regional-fernsehen Westerzgebirge sowie in vielen Kirchen, Hotels  und Gaststätten , auf Bühnen und in Festzelten sowie bei Firmen- und Familienfeierlichkeiten spielte er zu vielen erzgebirgischen Weihnachtsfeiern und „Hutzenobnden“. In Senioren-, Alters- und Pflegeheimen erfreute er viele alte und kranke Menschen mit seiner Musik.

Er tritt zum Zithermusik-Stammtisch im Edelhof Aue-Alberoda sowie in Sachrang / Oberbayern auf und bei geschlossenen Veranstaltungen übernimmt seine Frau die Moderation.